CPU

Kardiologie

Chest Pain Unit (CPU)

Unsere Chest Pain Unit (CPU) an der Klinik Rotes Kreuz ist eine Spezialeinheit für Herz-Kreislauf Notfälle mit 24-Stunden-Betreuung. In dieser Spezialeinheit liegt der gesamte Fokus darauf, zielgerichtet und schnell unklare Schmerzen in der Brust abzuklären und – sofern notwendig – umgehend therapeutische Maßnahmen einzuleiten. Wir haben hier eine Kapazität von sechs invasiven Beatmungsmöglichkeiten.

Unsere Kompetenzen und Leistungen

In der CPU an der Klinik Rotes Kreuz legen wir Wert auf eine abgestimmte, sektorenübergreifende
Versorgung. Durch die enge Kooperation mit dem Kardiocentrum, das als ambulantes Zentrum in
Form einer Brustschmerzambulanz zertifiziert ist, können wir eine ideale Verknüpfung zwischen
ambulanter und stationärer Versorgung sicherstellen.

Die zertifizierte CPU an der Klinik Rotes Kreuz ist eng mit der interdisziplinären Intensivstation
verbunden, die sowohl nicht-invasive als auch invasive Beatmungsplätze bietet.
Für notwendige Eingriffe steht ständig ein Herzkatheterlabor zur Verfügung.

Zur Ausstattung der CPU gehören ausreichende Überwachungskapazitäten, qualifiziertes
Fachpersonal und die Möglichkeit rund um die Uhr Leistungen wie EKG, Ultraschall einschließlich
TEE, Labor und Computertomographie durchzuführen.

Sicherheit und eine spezialisierte, qualitativ hochwertige Versorgung zeichnen die CPU aus.
Gewährleistet wird dies durch die externe DGK-Zertifizierung.

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In einer CPU können nicht nur Herzinfarkte oder Verengungen der Herzkranzgefäße erkannt werden.

Auch andere Ursachen für Brustschmerzen, wie eine Lungenembolie, Entzündung der Herzklappen oder des Herzmuskels, können diagnostiziert und behandelt werden.

Die zertifizierte CPU an der Klinik Rotes Kreuz steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Nach umfassender Erstdiagnostik wird individuell entschieden, ob Sie stationär verbleiben oder ambulant weiter betreut werden können.

Wir sind für Sie immer erreichbar. Ein Arzt steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Direkte Telefonnummer der CPU:
069 4071 - 317

Telefonnummer des diensthabenden Arztes/ der diensthabenden Ärztin der CPU:
069 4071 - 235

Eine Lungenembolie (LAE) ist eine plötzliche Verstopfung einer Lungenarterie durch ein Blutgerinnsel. Meist stammt dieses Gerinnsel aus einer tiefen Bein- oder Beckenvene (tiefe Venenthrombose). Es löst sich dort ab, wandert über die Blutbahn durch das Herz in die Lunge und bleibt in einer Lungenarterie stecken. Dadurch wird der Blutfluss blockiert, und der Körper kann nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Die Anlage eines EKOS-Katheters findet im Herzkatheterlabor statt. Sie dauert lediglich 20-30 Minuten. Der Patient erhält eine lokale Betäubung an der Punktionsstelle in der Leiste und merkt von dem Eingriff selbst nichts. Während der gesamten Prozedur werden die Vitalwerte wie Blutdruck, Herzfrequenz und Sauerstoff überwacht. Der Arzt punktiert eine große Vene und führt eine kleine Schleuse (6F) ein, die als Zugang dient. Über diesen Zugang wird ein Führungsdraht durch das Herz bis zum Blutgerinnsel in den Pulmonalgefäßen vorgeschoben. Danach wird der EKOS-Katheter über den Draht bis in den Bereich des Thrombus platziert. Sobald der Katheter richtig liegt, beginnt die eigentliche Therapie auf der Überwachungsstation. Das EKOS-System wird an eine Konsole angeschlossen, und der Katheter sendet Ultraschallwellen aus, die die Struktur des Gerinnsels auflockern. Gleichzeitig wird ein gerinnselauflösendes Medikament (Thrombolytikum) direkt in das Blutgerinnsel gegeben. Dier Ultraschall sorgt dafür, dass das Medikament schneller und effektiver wirkt. Dadurch reichen bereits viel kleinere Mengen Thrombolytikum, um den Patienten zu behandeln. Studien zeigen, dass diese Methode sicher und effektiv ist.

Für komplexe Koronarpatientinnen und -patienten sowie solche im kardiogenen Schock bieten wir die Impella als Kreislaufunterstützungsverfahren an. Die Impella Unterstützung hilft, den Blutfluss zum Herzen wiederherzustellen und die Lebensqualität von Patienten mit Herzkrankheiten und/oder Herzinsuffizienz zu verbessern.

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