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Knieendoprothetik: Maßgeschneiderter Gelenkersatz

Entscheidung künstliches Kniegelenk: Welches Implantat ist das Richtige?

In meine Sprechstunde kommen viele Patienten mit Knieschmerzen, bei denen eine degenerative Gelenkerkrankung, eine sogenannte Kniearthrose, diagnostiziert wird. Die Arthrose (auch Osteoarthritis genannt) ist eine der häufigsten Formen der Arthritis und ist durch einen Abbau und letztendlichen Verlust des Gelenkknorpels gekennzeichnet. Die Folge ist einer Reibung der Knochen aneinander, wodurch starke Schmerzen einhergehen. Weitere Symptome können folgende sein:

  • Knieschmerzen beim Stehen oder Gehen kurzer Strecken
  • Knieschmerzen beim Treppensteigen (hoch und runter)
  • Knieschmerzen beim Hinsetzen oder Aufstehen vom Stuhl
  • Anlaufschmerz und/oder Steifheit bei Bewegungen nach sitzender Position oder nach dem Aufstehen aus dem Bett
  • „Knirschendes“ Reibungsgefühl bei Bewegung des Knies

Nach ärztlicher Untersuchung, Diagnosestellung und ausführlicher Beratung und Aufklärung gibt es diverse konservative Therapiemethoden, um die Schmerzen zu lindern. Wenn allerdings alles versucht wurde und die Schmerzen unerträglich werden, zieht der Patient zusammen mit mir eine Knietotalendoprothese in Betracht. Die Entscheidung liegt jedoch letztendlich bei dem Patienten. Meistens ist aufgrund der eingeschränkten Lebensqualität eine Knietotalendoprothese unumgänglich.

Knietotalendoprothesen

Eine Knietotalendoprothes (Knie-TEP) ist ein chirurgisches Verfahren, um abgenutzte, erkrankte oder beschädigte Knieoberflächen durch künstliche Oberflächen zu ersetzen. Die dabei verwendeten Materialien für den Oberflächenersatz sind nicht nur stabil und haltbar sondern produzieren sehr wenig Reibung bei der Gelenkfunktion.
Ziel eines Implantates ist immer den Patienten mit einer möglichst dauerhaften Lösung zu versorgen, um wieder schmerzfrei zu mehr Lebensqualität zu finden und normalen alltäglichen Aktivitäten (z.B. Stehen, Gehen oder Sitzen) ausüben zu können.

Neben dieser Art von herkömmlichen Vollprothesen operiere ich seit vielen Jahren erfolgreich in der Klinik Maingau vom Roten Kreuz Frankfurt mit einem innovativen Lösungsansatz:

Maßgeschneiderter Oberflächenersatz mit ConforMIS-Implantaten

Diese Methode bietet im Vergleich zu den üblichen Knie-TEP viele Vorteile. Anstatt das Gelenk zu ersetzen, wird mit Hilfe von CT-Bilddaten individuell das Implantat für den Patienten hergestellt. Es wird sozusagen ein Abdruck der Oberflächenkonturen des Knies abgebildet. Dadurch kann u.a. ein natürlicher und passgenauer Sitz sowie ein größtmöglicher Knochenerhalt gewährleistet werden. Meine Patienten mit einem ConforMIS-Implantat berichten ferner über eine schnelle Genesungszeit und weniger postoperative Schmerzen als beim traditionellen Gelenkersatz.

Genesung

Nach der Operation werden gezielt Schwellungen und Schmerz behandelt und der Patient beginnt mit physiotherapeutischen Übungen. Eventuell muss noch für einige Wochen eine Schiene getragen werden.

Jeder Patient erlebt die Genesungsphase unterschiedlich. Viele können bereits wenige Stunden nach der Operation mit Unterstützung laufen. Die meisten nehmen im Laufe von 6 Wochen ihre Aktivitäten des täglichen Lebens wieder auf. Mit anstrengenderen körperlichen Aktivitäten wie Sport kann nach bis zu 3 Monaten wieder begonnen werden.

Welche Kosten können entstehen?

Herkömmliche Knietotalendoprothesen werden von allen Krankenkassen (gesetzlich und privat) in voller Höhe übernommen.

Entscheidet sich ein Patient für die aufwendigere ConforMIS-Maßanfertigung seines Implantates, kann es zu einer Zuzahlung kommen. Die Höhe ist abhängig von der jeweiligen Krankenkasse des Patienten.

Wenn auch Sie unter Knieproblemen leiden oder Sie sich beraten lassen möchten, dann können Sie gerne einen Termin in meiner Praxis in Offenbach oder Oberursel vereinbaren. Mein Team und ich würde sich freuen Ihnen auf dem Weg zur Genesung zu helfen.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit,

Dr. med. Alexander Anton
Orthopäde & Unfallchirurg
Zuständige Ärzte
Ärzte, die sich mit der Behandlung von Arthrose befassen:
Klinik Rotes Kreuz
(Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Neurochirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Neurochirurgie)
(Facharzt für Orthopädie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Chirurgie)
(Facharzt für Orthopädie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Neurochirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
Klinik Maingau
(Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Physikalische und Rehabilitative Medizin)
(Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie, Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie, Chirurgie, Visceralchirurgie)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, DAF-Zertifikat Fußchirurgie, Kinder-Orthopädie und Manuelle Medizin)
(Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie)