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Klinik für Schulterchirurgie (KSC) an der Klinik Maingau vom Roten Kreuz

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Klinik für Schulterchirurgie

Das Schultergelenk ist ein sehr besonderes Gelenk. Es ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers, dreimal beweglicher als das Knie. Damit dieses sehr bewegliche Gelenk stabil bleibt, ist es umgeben von einer komplexen Konstruktion aus Gelenkkapsel, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln. Durch diese komplizierte Konstruktion ist die Schulter sehr anfällig, neigt zu schnellem Verschleiß und Verletzungen. In der Hand des erfahrenen Schulterexperten besteht in vielen „aussichtslosen“ Fällen die Möglichkeit, Patienten die Schmerzen zu nehmen, und die Lebensqualität wiederherzustellen. Im Gegensatz zu den anderen Gelenken des Menschen hat man für die Schulter nur ein begrenztes Zeitfenster in dem die Pathologien wiederhergestellt werden können. Somit gilt für die Schulter das Motto „Zeit kostet Schmerz und Funktion“.

Der Blick nach vorne zeigt, dass die Schulterchirurgie aufgrund der demographischen Entwicklung und der aktuellen Therapiemöglichkeiten künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Nach Angaben der Deutschen Arthrose-Hilfe leidet jeder dritte Arthrose-Patient an Schulterbeschwerden bzw. Schulter-Arthrose (Omarthrose). In der modernen Schulterchirurgie ist die Orthopädie an einem Punkt angekommen, an dem sowohl erfahrene Schulterspezialisten als auch nicht ausschließlich auf die Schulterchirurgie fokussierte Operateure sich die Frage stellen: „Quo vadis Schulterchirurgie?“

Dank der revolutionären Entwicklung der Schulterchirurgie besitzen die Fachärzte für das beweglichste Gelenk des Menschen mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten – eine Herausforderung für die Standardisierung, die Verschaffung von Einblick und Überblick in einem Labyrinth von Versorgungsoptionen bei Instabilitäten und Differentialindikationen für die verschiedenen Prothesenimplantate. Der „Nebenkriegsschauplatz“ Schulterchirurgie hat sich mittlerweile endgültig im Rampenlicht der modernen Orthopädie und Unfallchirurgie etabliert.

Die Klinik für Schulterchirurgie besitzt die Weiterbildungsermächtigung für ein Jahr im Fachbereich „Orthopädie und Unfallchirurgie“.

Therapieschwerpunkte:

Diagnostik, operative Therapie und konservative (nichtoperative) Maßnahmen bei Erkrankungen der Schulter.

Leistungsspektrum:

• Alle minimal-invasiven arthroskopische Eingriffe (Impingement Syndrom, Kalkschulter, Schultersteife-frozen shoulder, AC-Arthrose, Stabilisierung bei Auskugelungen, Rotatorenmanschetten-Rupturen, SLAP-Läsionen, Sprengung des Schultereckgelenkes)
• Alle mini-offenen Techniken (Latarjet-OP, Kapsel-Plastiken, Rotatorenmanschetten-Rupturen)
• Sehnentransfers bei irreparablen Rupturen der Rotatorenmanschette (Latissimus-Dorsi- und Pectoralis-Major-Transfer)
• Alle Varianten in der Schulterendoprothetik
• Unfallchirurgie der Schulter

Spezielle Schulteroperationen:

• Arthroskopische Implantation von Schulterprothesen (Einbringen der Schulterprothese durch Schlüssellochtechnik)
• Patentierte anatomische mini-Platte für Sehnenrupturen und Frakturen (vom Chefarzt der Klinik entwickelte und patentierte Methode)
• Latissimus-Dorsi-Sehnentransfer
• Pectoralis-Major-Sehnentransfer
• InSpace-Ballon (Wasserkissen als Abstandhalter) mit oder ohne Rotatorenmanschetten-Refixation
• Sämtliche Schulterprothesen-Wechsel
Weitere Schwerpunkte der Kliniken
Gefäß- und Endovascularchirurgie Vs

Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Die Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie der Frankfurter Rotkreuz-Kliniken beschäftigt sich mit der Diagnostik, Vorbeugung und Behandlung von Gefäßkrankheiten.
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Kardiologie Vs

Kardiologie

Der Schwerpunkt der Klinik für Kardiologie liegt auf der Rhythmologie. Sie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Versorgung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen auseinandersetzt.
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